ASW: Geld für die Toten

 

 

Was tun, wenn die Toten ihr Geld verlangen?  Findige Plutomanten, die nur zu gut wissen, wie man durch die Macht des Geldes (übernatürliche) Wesen beherrschen kann, haben das Höllengeld für sich wieder entdeckt.

Geld, das man den Toten mit ins Grab legte, kam in vielen Kulturen vor. Im antiken Griechenland brachte Charon die Toten über den Fluss Acheron zum Eingang des Hades. Auf die Fähre dieses unbestechlichen Fährmannes durfte nur, wer die Begräbnisriten empfangen hatte und dessen Überfahrt mit einer Geldmünze bezahlt worden war. Diesen Charonspfennig bekamen die Toten bei ihrem Begräbnis unter die Zunge gelegt. Die Lage der Münze im Mund stellte sicher, dass der Tote diese bei sich hatte.  Bei vergleichbaren Riten des späten Ägypten und römischen Imperiums wurden dem Toten zwei Münzen auf die Augen gelegt.

Schon viele Jahrhunderte zuvor hatte China gegossene Münzen, die den Toten für die »Überfahrt ins Jenseits« mitgegeben wurden. Dieses Totengeld gibt es als Münzen, als Sycee-Silber und seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts auch als  Papiergeld, das teilweise die Aufschrift „Hell Money“ trägt. Dieses „Höllengeld“ gibt es in Form wunderschöner farbig gestalteter Reispapierblätter bis hin zu monopolyartigem Spielgeld mit „Bank of Hell“ Aufdruck.

Mit dem nötigen Ritual versehen, welches das Verbrennen verschiedener Kräuter, einer komplizierten Figur aus dem Ashtanga-yoga und das Rezitieren der Sterbedaten einiger weltbekannter Ökonomen beinhaltet, können Plutomanten Höllengeld herstellen, das eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Wiedergänger und Dämonen hat.

Höllengeld (Schwaches Ritual)

Kosten: 3 schwache Ladungen

Auch Dämonen sind käuflich: Wenn man das durch das Ritual preparierte Höllengeld verbrennt, muß der Plutomant beim Versuch einen kontrolierten Dämonen um einen Gefallen zu bitten nur gegen dessen um 20 Punkte reduzierten Seelenwert ankommen. Auch Schutzritualen gegen Wiedergänger bekommen bei Nutzung des Höllengeldes einen Bonus. Man könnte es dann als „okkultes Schutzgeld“ definieren.

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