ASW: Der Ice Scate Killer

“He’s back – The man behind the mask – He crawled out of his hole – Just to rock and roll.”
-Alice Cooper

Der brutale Serienmörder mit der Maske, der Slasher, ist ein Symbol des amerikanischen Horrorkinos. Er ist inzwischen tief in der nationalen Psyche verankert und obwohl nur Wenige wissen, wer Jason Voorhees oder Michael Myers spielt, weiß doch fast jeder, was sie sind: Gefühllose, unmenschliche, unaufhaltsame, schweigsame Jäger.

Der okkulte Untergrund rätselt seit Jahren, welche der vielen Gottesläufer sich diese Ikone zum Vorbild genommen hat. Sind es die des Wilden, des Kriegers, des herrenlosen Mannes oder ist es eine eigene Form von Avatarentum?

Das Paradox des Verlustes von eigener Identität für eine Rolle ist hier auf die Spitze getrieben. Er ist Symbol und Mythos. Gleichzeitig ist der Slasher, trotz seiner Liebe zur verbergenden Dunkelheit, sehr körperlich. Er ist stets auf direkte Konfrontation aus: Er tritt die Tür ein, bricht durch die Wand und springt auf das Auto seines Opfers. Er nutzt Messer, Äxte, Sicheln und ähnliches. Er zerstört bis zur Unkenntlichkeit, bis seine Opfer  – so wie er selbst von Identität befreit – nur noch ein obskures Symbol im kollektiven Bewusstsein der Menschheit darstellen.

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