Das Badeöl des Wandels – Abenteueridee

[Beschreibung des Badeöls: Hier.]

Es wurden mehrere Mordopfer gefunden. Es gibt jedesmal einen oder mehrere Zeugen, die die Opfer nur kurze Zeit zuvor gesehen haben – jedesmal zu einem Zeitpunkt, an dem sie laut gerichtsmedizinischer Untersuchung schon tot gewesen sein müssten. Die Opfer haben sich zu diesem Zeitpunkt allerdings seltsam verhalten, darin sind sich die Zeugen einig, und der eine oder andere erinnert sich an einen künstlichen Duft nach Pfirsich wie von einem Duschgel oder Spülmittel.

Zu dieser Zeit treffen die Charaktere eine alte Freundin. Vielleicht haben sie gemeinsam ein Abenteuer überstanden, oder sie ist die sympathische Verwandte von einem von ihnen. Sie scheint die Charaktere zunächst nicht zu erkennen, doch als sie sie ansprechen, erinnert sie sich plötzlich. Sie unterhält sich lange mit ihnen, fragt sie aus, wie es ihnen ergangen ist, und was sie so machen. Sie regt an, den Abend miteinander zu verbringen, bei einem Essen vielleicht oder einem kühlen Bier in der nahen Kneipe. Sie verhält sich allerdings eigenartig. Sie beantwortet Fragen über sich selbst nur ausweichend und widersprüchlich. Sie erinnert sich nicht an wichtige Ereignisse aus der gemeinsamen Vergangenheit.

Später am Abend trennen sich die Wege und den Charakteren bleibt nur noch eine Weile der penetrante Geruch nach Pfirsich in den Nasen, bis auch er verfliegt.

Am nächsten Tag erfahren sie, dass ganz in der Nähe eines ihrer Wohnorte (z. B. im Keller des Mehrfamilienhauses, in dem einer von ihnen eine Wohnung gemietet hat) die Leiche ihrer Bekannten gefunden wurde – augenscheinlich zur gleichen Zeit, als sie mit ihr noch zusammensaßen. Sie war bereits seit Stunden tot.

Der Mörder ist ein Serienkiller, der ein paar Flaschen von dem Badeöl besitzt.. Er entführt seine Opfer und fragt sie peinlich genau über deren Vergangenheit aus. Bevor er sie tötet, wählt er einen Verwandten oder Freund des Opfers aus, beobachtet ihn eine Weile, verwandelt sich schließlich in das Opfer und lädt die Leiche in der Nähe des Wohnortes des Verwandten oder Freundes ab. Anschließend versucht er ein paar Stunden mit diesem zu verbringen. Das ist sein eigentlicher Kick: Das Risiko entdeckt zu werden und das Wissen die besten Freunde oder sogar Lebenspartner zu täuschen, während sein Opfer bereits kalt wird.

Das neue Opfer wählt er in den Stunden seiner Verwandlung aus. Es könnte der Kellner sein, der das Essen gebracht hat oder auch nur eine zufällige Person, die neben dem Bruder des letzten Mordopfers an der Bushaltestelle stand.

Besonderer Twist:

Der Mörder ist ein Golem, der den Befehl erhielt: “Sei wie die anderen! Beobachte die Menschen und sei wie sie! Wenn dir eine Eigenschaft gefällt, mache sie dir zu eigen.” Der Tipp stammte von einem wohlmeinenden Psychologen, der mit dem Golem befreundet zu sein glaubte. Seine Frau war das erste Opfer.

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