Die Blutgräfin

Elizabeth Bathory: Die Blutgräfin

Sie ist eine Legende: Elisabeth Báthory, geboren am 7. August 1560 in Ungarn, amtlich verstorben am 21. August 1614 auf der Burg Čachtice im Königlichen Ungarn, der heutigen Slowakei, war eine ungarische Gräfin aus dem Hause der Báthory von Ecsed. Diese erste beurkundete Serienmörderin, bekannt als die „Blutgräfin“, gab seither Stoff für zahlreiche künstlerische Bearbeitungen ab.

Der Legende nach stellte sich eine ihrer Kammerzofe, deren Aufgabe es war, das Haar der Gräfin zu der üblichen kunstvollen Frisur aufzustecken, ungeschickt an. Darauf schlug Elisabeth sie so heftig ins Gesicht, dass aus der Nase des Mädchens Blut auf die Hand der Gräfin spritzte. Elisabeth, stets um ihr Aussehen besorgt, glaubte festzustellen, dass die Haut, die vom Blut des Mädchens beschmiert war, frischer, glatter und jugendlicher erschien, als es seit Jahren der Fall gewesen war. Unverzüglich rief sie zwei ihrer Dienerinnen zu sich, welche die Adern des verängstigten Mädchens aufschnitten und ihr Blut in einen Bottich fließen ließen, damit Elisabeth darin baden konnte.
Sie soll seither für den Tod von über 80 Mädchen verantwortlich gewesen sein, die sie auf ihre Burg gelockt hat, um sie dort auf vielfache Weise nackt zu Tode zu foltern und schliesslich in ihrem Blut zu baden. (Sie hat aber nachweislich niemals in Blut gebadet! Es ist auch wissenschaftlich gesehen gar nicht möglich, da es zu schnell gerinnt wie schon ein Historiker namens Freiherr von Mednyansky im Jahre 1812 bewies. Allerdings hat sie nachweislich das Blut der Mädchen, auch das Monatsblut, getrunken.)

Doch wie klingt das im okkulten Untergrund?

Wir kennen doch alle diese Geschichten, oder? Vor Jahren, eine Frau, badete im Blut junger Mädchen und wurde verjüngt. Nette Gruselgeschichte, oder? Falsch. Die Blutgräfin ist ein geschichtlicher Fakt. Und dann soll man sie geschnappt, lebendig eingemauert und verhungern lassen.

Mumpitz!

Die Wahrheit ist, Elisabeth hat es überlebt. Und ist angeblich noch unter uns, als ein besonderes Schmuckstück am Arm der reichsten Männer der Welt. Warum ? Einfache Antwort: Magie. Niemand weiss, wie sie sich ihre Jugend bewahren konnte. Vielleicht war sie im Besitz einer mächtigen Ladung oder sie hat ein Unsterblichkeitsritual gefunden, egal, sie ist unter uns und hungert nach Blut.

Elizabeth Bathory

Persönlichkeit: (Skorpion) Besitzt eine Aura von Humor und Sinnlichkeit, ist aber in Wirklichkeit ein eifersüchtiger und herzloser Kontrollfreak.

Obessesion: Der Moment, wo der Lebensfunke in den Augen der Opfer verglimmt, wenn das Blut wie Regen fällt. Es ist Wein, Sex und die großartigste Droge von allen (Thantomantie).

Wutimpuls: Jemand stellt sich zwischen sie und ihr Opfer.
Furchtimpuls: Sie verliert ihre Jugend (Hilflosigkeit).
Tugendimpuls: Die edle Jagd. Das kunstgerechten Weidwerk ist Privileg des Adels und ein Macht-, Mut- und Geschicklichkeitsbeweis egal, was die Beute ist.

Attribute
Körper (exotische Schönheit) 70      
Aufschlitzen (Handgemenge) 40; Sportlichkeit 30; Verführen 50
Schnelligkeit (übernatürliche Grazie) 75 
Anschleichen 30; Ausweichen 35; Initiative 36; Fahren 15; Schnellziehen 25      
Verstand (manipulativ) 75  
Anatomie 40; Verbergen 30; Wahrnehmung 30;
Wissen alter Bibliotheken (Allgemeinbildung) 20                                                   
Seele (erwacht) 85    
Anmut 40; Einschüchtern 40; Herrin (Ausstrahlung) 30; Kunst der Verführung 30; Lügen 50; Thantomantie* 75

Geisteszustand
Gewalt 7/2                                                                                                                      
Isolation 5/1                                                                                                                   
Hilflosigkeit 2/3                                                                                                                             
Übernatürliches 5/1                                                                                                                   
Identität 8/2                                                                    

Elisabeths typischer Lebensstandard
Elisabeth ist reich, wie eh und je. Sie besitzt das Beste, was für Geld zu kriegen ist und hat sowohl einige elegante Immobilien als auch den ein oder anderen verborgenen Unterschlupf. Davon gehören einige zu ihrem „Jagdrevier“, wo sie ihre Ladungen bekommt und die Rituale durchführt.

Elisabeths typisches Ritual
Sie macht sich schön, um in den Clubs anonym auf die Jagd zu gehen. Sie verführt oder überwältigt ihr Opfer und bringt sie in ihre Folterkammer. Dann beginnt das Spiel der Dominanz, in dem das Opfer die „Instrumente“ gezeigt werden und die Meisten versuchen, die Flucht zu ergreifen. Während der ganzen Zeit betet die Blutgräfin in einem falschen rumänischen Akzent zu ihren obskuren Göttern. Nachdem das Opfer gebrochen ist, wird es auf unmenschliche Weise bis zum Tode gefoltert und ausgeblutet. Elisabeth jagt nur dann Tiere, wenn sie wirklich verzweifelt ist.

Elisabeths Artefakte
Natürlich hat sie im Laufe der Zeit einige Artefakte gesammelt, aber eines sollte besonders herausgehoben werden: Elisabeths Badezuber.
Im ersten Moment sieht er wie ein marmorener Zuber im kitschigen Gothik-Stil aus, inklusive kupfernen Füßen und Fledermausintarsien. Etwas unheimlich, o.k., aber bislang nur ein Badezuber, oder? Wird er mit Wasser gefüllt, passiert nichts ungewöhnliches, erst wenn das Blut fließt, beginnt der Spaß. Jeder, der in dieser mit Blut gefüllten Badewasser liegt, heilt pro Stunde 3 Punkte Schaden.

Und dann noch das Ritual, das die Bathory seit Jahrhunderten jung erhält:

Das Bad des Blutmondes

Kosten: 5 mächtige Ladungen

Das grausige Ritual beinhaltet zunächst das initiale Füllen einer Wanne aus Mamor und  „cyprischem Erz“ (also Kupfer) mit dem vollständigen Blutinhalts eines Dutzend Opfer, die der Ritualist selber getötet haben muss. Während der ganzen Zeit muss die Wanne im Licht des Vollmondes baden. Dann wirft der Ausführende einen persönlichen Gegenstand jedes seiner Opfer in die Wanne, die sich sofort auflösen werden und das Blut vom Gerinne abhalten. Mit einem Gebet an den Mond auf den Lippen, taucht er dann vollständig im Blut ein. Nach einigen Studen im Bad und dem Verbrauch der Ladungen beginnt der Badende sich für jedes seiner Opfer um ein Jahr zu verjüngen.

Englischer  Text: sorcerymon
Deutsche Übersetzung: Wendigogo

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen