Die Goldenen Bögen

Das erste McDonald’s Restaurant wurde am 15. Mai 1940 noch als „McDonald‘s Bar-B-Q“ von den Brüdern Richard und Maurice McDonald (alias „Dick & Mac McDonald“) in San Bernardino bei Los Angeles eröffnet.

Während es seither als der erste Fast-Food-Betrieb der USA gilt, dessen Francise-Idee auf dem Konzept der weltweiten Gleichheit von Qualität und Geschmack beruht (und mit dieser Art, das kollektive Unbewusste zu beeinflussen, den okkulten Untergrund in Gestalt von MacAttack auf den Plan rief), gibt es doch einige Orte, die etwas „spezieller“ ist.

Besuchen wir also das Reich der Goldenen Bögen und staunen mit vollem Mund:

McRoswellRoswell, New Mexico.  Nicht weit von der angeblichen UFO-Absturzstelle strahlt die Filiale mitten in der Wüste in brennendem Neon. 2006 wurde sie in ihrer jetzigen Form eines Raumschiffs renoviert, doch schon seit 33 Jahren stand an dieser Stelle eine Filiale. Diese wurde 1973, während der großen UFO-Welle, eröffnet und angeblich gibt es im Keller noch Gefriertruhen, die mit Burgern aus den 70ern gefüllt sind. Wie sie weiter funktionieren konnten, obwohl während der Bauarbeiten der Strom abgestellt wurde, und warum die Burger die gleiche Form wie die typischen „Fliegenden Untertasse“ hat, bleibt das Geheimnis des 99jährigen Besitzers.

Die Filliale in Sedona, Arizona McSedonaist die einzige McDonalds-Filiale, die keine goldenen, sondern türkise Bögen besitzt. Bei der Eröffnung im Jahre 1993 machten die Stadtväter klar, dass das Design in die natürliche Umgebung des Verde Valley passen musste. Aber der wahre Grund ist natürlich ein okkulter: Die Stadt versteht sich als New-Age-Zentrum entlang vierer mystischer Energiestrudeln, die angeblich beim Meditieren und bei der Kontaktaufnahme zu jedweder Gottheit behilflich sein sollen. Nur wenige wissen, dass derzeit ein fünfter Strudel in einer der Fritteusen des hiesigen Restaurants entsteht, der von einer Gruppe Indianer bewacht wird, die ihre Wurzeln auf den angeblich ausgestorbenen Sinagua-Stamm zurückführen. In deren Kultur wurden Schmuckstücke und Ritualgegenstände vorwiegend aus Muscheln und Türkis gefertigt.

Guantanamo Bay, Cuba.  Das einzige McDonalds-Restaurant in Kuba ist für Kubaner leider verschlossen, denn es bedient einzig und allein die Mitarbeiter und Besucher der Militärbasis Guantanamo Bay. Das 1986 eröffnete Gebäude, dessen goldene Bögen von Stacheldraht umgeben sind, sättigt derzeit mehr als 6000 Personen.
McGitmoDie symbolische Brisanz der Nähe „des“ amerikanischsten aller Francise-Unternehmen zu dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo, das immer wieder mit Hungerstreiks und Zwangsernährung in den Nachrichten ist, ist natürlich ein Fokus für den einzigen dort arbeitenden McAttacker. Dessen Aufgabe, Magie nahe einem Gefangenenlager „frei“ zu setzten, bringt durch das Paradox einige interessante Effekte.

Seit 2015 ist es übrigens verboten, den Gefangenen des Lagers Burger mit zu bringen. Angeblich, um Hygienestandards zu wahren, doch es kursieren auch Gerüchte, dass eine unbekannt bleibende Regierungsabteilung die Sicherheitsbeamten vor einer „ungewohnten“ Wirkung sogenannter „Special Meals“ warnte.

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