Drei Münzen

Basierend auf den Blog Eintrag Ten Cursed Coins von John Johnson hier drei plutomantische Schmuckstücke (oder sollte ich sagen: Fallen), über die man im okkulten Untergrund von Zeit zu Zeit stolpern kann.

 

Dinarius der Destruktivität

Diese römische Münze – mit dem Kopf des Kriegsgottes Mars auf der Vorderseite und einem Füllhorn auf der Rückseite – ändert ihren Silberanteil und ihr augenscheinliches Alter, je nachdem, was damit gekauft werden soll. Handelt es sich um etwas Todbringendes, so wird ihr Wert deutlich höher sein, als wenn etwas Harmloses, wie Essen oder Gebrauchsgüter, damit erstanden werden sollen. Wird sie aus wohltätigen Gründen gespendet werden, stellt sie sich als wertlose Fälschung heraus. Der Besitzer der Münze würfelt einen einfachen Seelenwurf, gelingt dieser, so kann er die Münze für den zwanzigfachen erwürfelten Wert in Dollar (hundertfach, wenn es seinen Wutimpuls tangiert) an einen Sammler verkaufen, misslingt er, so wird der Händler einen Kauf ablehnen. Solange man im Besitz der Münze ist, drehen sich sämtliche Träume um kriegerische Gemetzel und der Besitzer benimmt sich, als hätte er 8 Härtekerben im Bereich Gewalt. Wird er die Münze los, ist in der folgenden Nacht ein Stresswurf gegen Gewalt (8) fällig.

Dead Mickeys Dublone

Diese Golddublone, die aus dem Piratenschatz des grausamen Kapitäns Monbars stammt, schreit danach für Zufallsentscheidungen via Münzwurf genutzt zu werden. Auf ihrer einen Seite ist ein Schiff, auf der anderen ein Totenschädel abgebildet. Leider ist sie verflucht und wird, nachdem sie 33 Mal geworfen wurde, ihrem Besitzer nur noch die Ergebnisse bescheren, die ihm das größte Unglück bringen werden. Die Münze wird sich zudem nach dem 33. Wurf zu einer Obsession für den Besitzer entwickeln, so dass dieser bei ihrem Verlust mit allen Mitteln versuchen wird, sie wieder in ihren Besitz zu kommen. Die Münze ist mit einem französischen Serienkiller in Verbindung gebracht worden, der seine Opfer Monbars-style tötete: Dem Opfer wurde der Bauch aufgeschlitzt, ein Darmende herausgezogen und an einen feststehenden Gegenstand genagelt. Dann brachte der Mörder den Unglücklichen zum Laufen, wobei die Gedärme wie ein Strick herausgezogen wurden. Auf der Stirn der Opfer wurde stets der blutige münzgroße Abdruck eines Totenschädels gefunden.

Mark of the Devil

Eine silbernes 5-Reichsmark-Stück von 1936 mit dem Reichsadler komplett mit Hakenkreuz auf der Rückseite, auf dem Münzenrand sind von Hand okkulte Zeichen eingeprägt. Das Avers zeigt Hindenburg, aber einige Deppen werden dir erzählen, dass es sich natürlich um ein Portrait von Hitler handelt. Wenn man die Münze mit Wasser in Berührung bringt, beginnt sie heiß zu werden und dann Feuer zu fangen; deshalb fassen die Leute, die Ahnung und schwitzige Finger haben, sie auch nur mit Handschuhen an. Sie gehörte einem Plutomanten, der einem Mitglied des Auserwähltem Tempel Satans einen Streich spielen wollte und dafür eine lange Geschichte erzählte, in der die Worte „Leuchtende Loge„, „Aleister Crowley“ und „Thule-Gesellschaft“ die kajal umrandeten Augen zum Leuchten brachten. Die Münze blieb in Satanistenkreisen seither heiß begehrt.

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