Ein NSC wie im Film: Dr. Pete Graham, forensischer Psychologe

Ein NSC wie im Film: Dr. Pete Graham (Gothika)

– Dr. Graham „Ich glaube nunmal nicht an Geister.“
– Patientin „Ich doch auch nicht… aber sie glauben an mich.“

Pete Graham wurde 1975 geboren und wuchs in einer norwegischen Nachbarschaft in Bay Ridge, Brooklyn auf.  Sein italienisch-amerikanischer Vater arbeitete als Fischverkäufer auf Manhattans Fulton Fish Market und seine aus England stammende Mutter war Krankenschwester. Pete wuchs eher untypisch für New Yorker italienisch-amerikanische Verhältnisse auf, erst recht nachdem die Familie in ein jüdisches Viertel in Hicksville, Long Island umzog. Unterstützt durch seine karrierebewussten Eltern, studierte er Psychologie an der New Yorker Columbia Universität und habilitiert 2003 mit Arbeiten über sexuelle Tötungsdelikte. Es kostete ihn einige Zeit sich von seinen Eltern zu lösen und dies erklärt auch die Drogen- und Alkoholprobleme, die er in seiner Sturm- und Drangzeit durchlebte, als er als nimmermüder Partygänger durch die New Yorker Clubs irrte.

Nichtsdestotrotz ist er als hochgeachteten leitender Therapeut auf einer Station für Gewalt- und Sexualstraftäter des Whiting Forensic Hospital im US-Bundesstaat Connecticut inzwischen etabliert.
In seinem Arbeitsschwerpunkt als forensischer Psychiater in dieser neurochirurgischen Abteilung stehen weibliche Sexual- und Gewaltstraftäter mit sehr ungünstiger Kriminalprognose, deren Risikobeurteilungen er verantwortet.

Er ist ein gutaussehender, charismatischer und etwas eitler Mensch (Seine Brille zieht er nur auf, wenn er die kleingedruckten Krankenakten  lesen muss), über dessen amourösen Affären das Personal, aber auch die Patientinnen wild spekulieren. Natürlich ist er so professionell, dass er weder bei seinen Mitarbeiterinnen, noch –Gott bewahre- bei den Insassinnen, Interesse zeigt. Auf der anderen Seite ist er stetig Versuchungen ausgesetzt, und seine Vorgeschichte zeigt, dass er schon bei Drogen und Alkohol Schwächen zeigte. Noch hat er sich vollständig unter Kontrolle, wenn er auch auf eine Kollegin, die pikanterweise mit dem Leiter der Anstalt verheiratet ist, ein Auge geworfen hat.

Er ist das Musterbeispiel für einen rationalen Mediziner, wenn auch in letzter Zeit eine Vielzahl seiner Patientinnen von übernatürlichen Phänomenen berichten, die sich als leise flüsternde Stimmen in der Nacht oder Formen der Besessenheit manifestieren. Dr. Graham ist natürlich äußerst skeptisch und rationalisiert sich diese Phänomene als eine ungewöhnliche Form der Schizophrenie. Was wird passieren, wenn Pete mit einem ersten Patienten aus dem okkulten Untergrund zusammentrifft?

Rolle im okkulten Untergrund: rationaler Psychologe in einer irrationalen Welt

Persönlichkeit: sensibler Kopfmensch
Obsession:  –

Temperament

Wutimpuls: Eltern. Pete hat sich von seinen Eltern abgenabelt, aber es war ein schmerzhafter Prozess. Insbesondere sein Vater hält ihn vor, dass er ein undankbares Balg ist. Der Kontakt ist seit einigen Jahren abgerissen, aber noch immer rumort es in seinem Inneren, wenn die Sprache auf seine Eltern kommt.
Furchtimpuls:  Enge (Hilflosigkeit). Seine Eltern haben ihn als Kind in einen Schrank gesperrt, wenn er nicht brav war. Dass er jetzt in einer Anstalt arbeitet, in der seine Patienten eingesperrt sind, macht ihn nicht glücklich.
Tugendimpuls: Wissenschaft. Pete ist stolz darauf mithilfe der Psychiatrie kranken Menschen zu helfen und sie vielleicht wieder gesund wieder in die Gesellschaft zurückzuführen.

Attribute

Körper (gepflegt) 70
Spielt Basketball (Sportlichkeit) 35; Patienten fixieren (Handgemenge) 40;
Partyanimal 25

Schnelligkeit (Schreibtischhengst) 35
Ausweichen 15; Die Patienten sind unberechenbar (Initiative) 35;
Mag sportliche Autos (Fahren) 33

Verstand (analytisch) 60
Kulturell interessiert (Allgemeinbildung) 30; Wahrnehmung 15; Verbergen 15;
Forensische Psychologie 40; Medikamente dosieren 20

Seele (offen) 75
Sunny Boy (Ausstrahlung) 35; Lügen 15; Jungsche Mythologie 55

Geisteszustand

Gewalt 3 Härte/1 Trauma
Isolation 1 Härte /0 Trauma
Hilflosigkeit 1 Härte /1 Trauma
Übernatürliches 0 Härte /0 Trauma
Identität 4 Härte /1 Trauma

Neue Fertigkeiten

Partyanimal Normalerweise erleiden Leute Abzüge, wenn sie sich die Nächte um die Ohren schlagen. An dem Punkt, an dem man normalerweise Abzüge erleiden würde, würfelt der Spielleiter gegen diese Fertigkeit. War der Wurf erfolgreich, so ignoriert man die Abzüge für die nächsten sechs Stunden. Misslingt der Wurf, erleidet man die Abzüge, erfährst es aber erst, wenn ein neuer Fertigkeitswurf durchzuführen ist.  Nach drei Tagen unablässigem Wachsein bricht jeder Mensch zusammen und muss zunächst 12 Stunden durchschlafen.

Jungsche Mythologie Der Psychologe Carl Gustav Jung unterscheidet in seiner Theorie verschieden Archetypen: die Anima, die Mutter, den Schatten, das Kind, den weisen alten Mann, die Geister der Märchen und die Trickster-Figur. Deren Ziel ist es, den Menschen wach zu rütteln, was sowohl als etwas Schreckliches als auch Wunderbares in das Leben eines Menschen eindringen kann. Diese Ideen ähneln der Wirklichkeit im okkulten Untergrund so sehr, dass Psychiater, die die jungsche Theorie für ihre Therapie nutzen, einen besonderen Vorteil bei der Behandlung von werdenden Gottesläufern haben. Der Besitzer dieser Fertigkeit kann bei der Behandlung von Traumakerben bei einem Avatar einen Würfeltausch durchführen, um dessen Gesundung zu beeinflussen. Bei einem erfolgreichen Pasch verschwindet die Traumakerbe sogar schon innerhalb einer Woche, bei einem misslungenem Pasch verliert der Avatar allerdings die erwürfelte Summe an Avatarfertigkeit.

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