Ein NSC wie im Film: Irish Eddie, Geist eines Auftragkillers

Ein NSC wie im Film: Irish Eddie, Geist eines Auftragkillers (Ghost Town – Wen die Geister lieben)

„Ey, Zahnarzt. Ich brauch dich, um ‘nen Typen auszuknipsen. Verstehste, ich hab Geld für ’nen Job angenommen, den ich nicht beendet habe. Du musst das für mich zu Ende bringen! Da ist `ne 38er unter dem Fahrersitz vom Cadillac meiner Mutter. Gib ihm einfach zwei Kugeln in den Kopf und lass die Waffe liegen.“

Beschreibung:

Edward „Eddie“ Beattie war ein Ex-Soldat, der im zweiten Golfkrieg 1990 gekämpft hatte, jedoch bereits zwei Monate später mental instabil zurückgekehrt war. 1970 im übelsten Viertel von New York, in Hell’s Kitchen, geboren, war er schon in seiner Jugend auffällig für gewalttätiges Verhalten gewesen. Doch nach seiner Armeezeit stellte er sich Konflikten gezielt in den Weg, anstatt ihnen auszuweichen, was in der Folgezeit zu verschiedenen Morden führte und ihn für New Yorks „Irischen Mob“ interessant machte. Sie brachten das Schlechteste in ihm zu Tage und innerhalb kürzester Zeit, war er ist der Beste in dem gnadenlosen Geschäft des Auftragsmord, äußerst präzise, ständig auf der Hut, aber niemals subtil: „Irish Eddie“ war geboren.

Im Dezember letzten Jahres geriet Beattie bzw. Eddie in einen Konflikt mit einem Puerto Ricaner, der daraufhin von ihm „ausgeknipst“ wurde. Eddie war zu dem Zeitpunkt stark angetrunken und konnte sich, als er wieder zu sich kam, nicht an das Geschehen erinnern. Mit betrunkenem Kopf irrte er durch seinen angestammten Turf und begann sich mehr und mehr zu wundern, weshalb niemand seiner Kumpel mit ihm sprechen wollte, sie ihn sogar eiskalt ignorierten. Als er wutentbrannt seinem Dealer Frank in die Fresse schlagen wollte, ging sein Schlag einfach durch ihn hindurch. Eddie setzte sich zum Nachdenken an einen ruhigen Ort unterhalb der Brooklyn Bridge und wurde bald darauf Zeuge, wie eine ihm bekannte Leiche aus dem East River gezogen wurde. Schlagartig wurde ihm die Wahrheit klar: Kumpel des Puerto Ricaners mussten ihn hinterrücks erledigt und seinen Leichnam bei Ward’s Island im Wasser versenkt haben, sodass nur wenige Tage später sein aufgeblähter Torso hier an Land gespült wurde.

Aufgewachsen mit den irischen Märchen seiner Mutter, war ihm bald klar, dass er ein Geist war, mehr als das: eine männliche Todesfee: ein Mr. Banshee. Erst wenn er all seine Aufträge erledigt hätte, könnte seine Seele zur Hölle fahren.

Nun hat Eddie ein großes Problem: da er immateriell ist, kann er nicht mehr viel in dieser Welt anrichten, geschweige denn, andere Menschen töten. Also versucht er, Personen zu finden, die er davon überzeugen kann, seine Auftragsliste zu Ende zu führen. Im okkulten Untergrund mehren sich Gerüchte, dass verschiedene Okkultisten, Voodoopriester, Medien und Gelegenheitsspiritisten von einem mordlustigen unstetigen Geist sprechen, der sich beim Gläserrücken, auf Quijaboards oder als Tonbandstimme meldet, und ihnen erklärt, wie man eine Typen namens Vincent D’Amico ausknipsen kann.

Szeanarioidee:

Inzwischen hat auch Pat O’Leary, Eddies (Ex-)Boss, davon gehört und es macht ihn Sorge, dass die seltsamsten Typen plötzlich seinen Namen kennen, und diesen auch noch in Beziehung zu Leuten auf seiner persönlichen Todesliste bringen. Im Moment versucht er noch, Spiritisten, die ihr Maul zu weit aufgerissen haben, umlegen zu lassen, aber langsam hat er den Verdacht, dass die Geschichte doch einen paranormalen Hintergrund hat. Denn auch O’Leary hatte eine irische Mutter, die ihm Geistergeschichten erzählt hat…

Charaktere sind entweder in O’Learys Auftrag unterwegs oder sie versuchen herauszufinden, warum irgendwelche Gangster anfangen, medial begabte Bekannte aus dem okkulten Untergrund umzubringen. Schlussendlich wird man sich die Frage stellen müssen, ob das FBI (oder besser die neue Inquisition) auch ein Zeugenschutzprogram für Dämonen hat.

Rolle im okkulten Untergrund: Soziopathische Ektoplasmaplaudertasche

Persönlichkeit: Prolliger Dämon

Obsession:  Seine Jobs zum Abschluss bringen.

Körper (Ektoplasma):  0

Schnelligkeit (unter Druck): 90 – Werkzeuge des Todes 70%

Verstand (simpel gestrickt): 30 – Kennt Einzelheiten, die das FBI interessieren 30%

Seele (verbohrt): 70 – Bequatschen 30%; Lügen 40%

Fertigkeit: Werkzeuge des Todes – Die typischen Fähigkeiten eines Auftragskillers sind von Eddie derzeit eher theoretisch zu nutzen, aber er kann anderen prima erklären, wie man z.B. jemanden „umnietet“ und die Spuren beseitigt. Wenn Eddie sein Wurf gelingt, braucht der Ausführende für einen Erfolg nur unter dessen dazugehörigen halbierten Attributswert zu würfeln.

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