TPLIF: Father Anansi

Eine Spinne als Weihnachtsmann ?

Warum nicht ?

In den westafrikanischen Mythen ist Anansi, die Spinne, Vermittler des Himmelsgottes Nyame. Auf dessen Befehl bringt Anansi Regen, um Waldbrände zu löschen und bestimmt die Grenzen der Ozeane und Flüsse bei Hochwasser. Über die Sklaven aus dem Gebiet des heutigen Ghana gelangte die Figur des Anansi in die Karibik. So ist diese Figur heute noch auf Jamaika, Surinam und den Niederländischen Antillen populär.

Was, wenn zur Weihnachtszeit ein illegaler Einwanderer aus Ghana, der ein mächtiger Juju-Mann ist, an Bord eines Menschenhändlerschiffs, mit hunderten anderer Menschen zusammengepfercht, gefangen ist. Seiner Freiheit beraubt und den nahen Tod vor Augen ermöglicht sein Glaube an Hexerei, Astralreisen und die Wahrheit von Träumen eine Flucht in die weihnachtliche westliche Zivilisation, wo die Kinder indessen vom Weihnachtsmann träumen.

Die beiden segensspendenen Figuren vermischen sich in der Statosphäre und fortan existiert in der Stadt eine achtbeinige Version des Rotmantelträgers, die zunächst die anfälligen Anhänger des okkulten Untergrunds besucht und verschreckt.

Die Charaktere werden ausgeschickt, herauszufinden, wer sich an den lokalen Mythen vergreift und hoffentlich führt sie ihr Weg bis zu einem dieser modernen Formen des Sklavenschiffes.

Den traurigen Hintergrund findet ihr hier:  www.borderline-europe.de

Vielleicht ein Grund für eine weihnachtliche Spende ?

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