Kapitel 3 – Das manipulative Arschloch

Und wieder haben wir einen schönen UA Abend verbracht. Der war weniger actionreich als die beiden vorherigen, dafür hatten wir ein mehr an Entscheidungen zu treffen, die unser aller Zukunft verändert haben.

Aber fangen wir von vorne an. Gegen 4 Uhr morgens sitzen wir noch auf einen Absacker an der Bar, als eine der mexikanischen Putzfrauen schreiend nach unten gelaufen kommt, wir verstehen nur 2 Worte. Desierto und Sol. Wüste und Sonne. Neugierig mache ich mich auf den Weg nach oben, mir auf den Fersen, Mitchel. Der Putzwagen weist uns den Weg. Vor dem Zimmer, im Gang liegt ein wenig Sand. Ich guck hindurch, eine Wüste soweit das Auge reicht, am Himmel eine große Sonne. Es ist zwar vieles möglich aber das ist doch was anderes. Meine Neugier ist geweckt und ich betrete das „Zimmer“. Cornell immer hinter mir her. Wir finden uns in einer Umgebung wieder die stark an Los Alamos nach dem Atombombentest erinnert. In der Ferne ist ein Dorf auszumachen das sich bei erreichen als Attrappe entpuppt. Überall stehen Statuen umher, fast alle haben sie Militäruniform wie sie in den 50er Jahren modern war. Alles ist sehr ruhig, ein Geruch von Verwesung und Tod hängt in der Luft. Aus den Augenwinkeln bemerke ich dass die Statuen sich bewegen. Alle blicken sie in die Richtung aus der der Gestank her weht. Neugierig mache ich ein paar Schritte darauf zu, als ein, wie ein, Mormone gekleideter Mann mir entgegen stolpert. Sein Anzug zerrissen, der Körper von Wunden übersät. Bevor ich ihm helfen kann, tauchen ein paar alptraumhafte Kreaturen auf. Nur aus einem verbrannten (Ober)Körper bestehend, umwickelt mit Stacheldraht, kriegen sie durch den Sand, auf den Unglücklichen zu. Ketten mit Stacheldraht umwickelt dienen ihnen als Waffe. Die Statuen scheinen uns ebenfalls in die Richtung der Wesen drängen zu wollen. Bevor ich den Hilflosen erreiche, erwischt ihn einer der Verbrannten. Mit letzter Kraft gelingt es ihm, mir eine Visitenkarte zuzustecken, dann wird er von mir weggezogen. Derweilen haben mich andere gefährlich eingekreist und nur dank eines gezielten Schuss von Mitchel komme ich, panisch aber mit dem Leben davon. Wir stürzen durch die Zimmertür auf den Gang des Hotels, in die Arme des Concierge und zweier Leute vom Wachschutz. Nachdem die Tür hinter uns zugeschlagen wird, versuche ich dem verunsicherten Hotelangestellten noch ein paar Details zu entlocken, aber mehr als das das Erscheinen des Zimmers großes Unglück ankündigt, kann oder will er mir nicht sagen. Ja es passiert öfter, das letzte Mal vor sechs Jahren und nein, es ist immer ein anderes Zimmer.

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