Malcolm X

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„Wer herausfindet, was das X von Malcom X bedeutet, ist in großer Gefahr, wird  aber auch große Macht erlangen.“  –ein Gerücht aus dem okkulten Untergrund

Malcolm X alias Malcolm Little wurde am 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska geboren. Obwohl er ein intelligenter Schüler war, wurde er schnell desillusioniert, als ihm ein Lehrer auf seine Intention Anwalt zu werden antwortete, dass dies „kein realistisches Ziel für einen Nigger“ sei. Malcolm brach daraufhin die Schule ab und fuhr nach New York. Aus dem einfachen Landjungen wird rasch ein abgebrühter Gangster mit einem Fokus auf Klein- und Drogenkriminalität. Dieser Teil seines Lebens endete, als er 1946 bei einem Einbruchsversuch geschnappt und zu zehn  Jahre Haft verurteilt wurde. Im Knast lernte er Lesen und Schreiben und wird Mitglied der „Nation of Islam“ – einer religiös-politische Organisation schwarzer US-Amerikaner, die von der Überlegenheit der schwarzen Rasse überzeugt ist. Er nannte sich fortan Malcolm X, um zu demonstrieren, dass er den Namen seiner von Sklavenhändlern nach Amerika verschleppten Vorfahren nicht kennt.

Malcolm X bezeichnete sich als „Friedenskämpfer“ und „schwarzen Nationalisten“. Er appellierte jedoch nicht wie Martin Luther King an Gewaltfreiheit. Dessen Traum von der Integration der Schwarzen in die US-Gesellschaft verspottete Malcolm X mehrfach öffentlich. Und er forderte die ökonomische Unabhängigkeit der Schwarzen und rief zur Selbstverteidigung auf gegen die herrschende Rassendiskriminierung. Malcolms wachsendes politisches Engagement und seine damit verbundene Popularität vergrößerte schon bald die Kluft zwischen ihm und der „Nation of Islam“. Die wachsenden Spannungen kamen schlussendlich zum Ausbruch, als Malcolm sich trotz Anordnung das Attentat nicht zu kommentieren zu J.F.Kennedys Ermordung äußerte. Malcolm verliess kurze Zeit später die “Nation“. Von nun an sprach er häufig auf linken Veranstaltungen, konzentrierte sich mehr auf die schwarze Arbeiterklasse, propagierte einen afrikanischen Sozialismus und gründete die „Organisation für afro-amerikanische Einheit“.

Am 21. Februar 1965 führte diese Organisation mal wieder eine Veranstaltung in Harlemer Audubon-Ballsaal durch, bei der Malcolm ihr Aktionsprogramm vorstellen wollte. Kurz nachdem Malcolm seine Rede begonnen hatte, gab es ein insziniertes Gedränge in der Zuhörerschaft, was die Aufmerksamkeit der Bodyguards ablenkte und es einem Mann mit abgesägter Schrotflinte ermöglichte aufzuspringen und Malcolm in den Rücken zu schießen. Beinahe gleichzeitig sprangen auch zwei weitere Männer auf, stürmten die Bühne und feuerten ihre Waffen auf Malcolm ab. Die Hintergründe und Umstände seines Todes sind bis heute nie eindeutig geklärt worden.

Malcolm X und der okkulte Untergrund

Malcolm X kam in seiner Zeit im Gefängnis mit dem okkulten Untergrund in Berührung. Ein schwarzer Inkarnomant sammelte damals eine Gruppe von aussichtsreichen Kandidaten um sich, um seine Lehre der Macht aus Gefangenschaft, hinaus aus dem engen Gefängnis in die Welt zu bringen. Seine Idee war es, die Macht des gefangenen Volkes, deren Symbol die Ketten der Skalverei waren, als magischen Verstärker zu nutzen. Das Ganze unter dem Tarnmantel des Islams zu organisieren, brachte zwar schnell die Bundesbehörden auf den Plan, aber sämtliche okkulten Organisationen ignorierten den Kult.

Malcolm war allerdings zu sehr Individualist, um lange in einer solchen Gruppe in der Masse versteckt zu bleiben. Er nahm wieder den Weg des Avatars des Rebellen ein, dem er schon in jungen Jahren gefolgt war, und erlangte schnell den Gottläuferstatus. Es soll der Graf von St Germain selbst gewesen sein, der den Attentäter 1965,  exakt 117 Jahre nach der Veröffentlichung des Kommunistischen Manifest durch Marx und Engels, die Waffen gab, die den letzten Schritt in den Unsichtbaren Rat bedeuteten. Die Welt mußte erleben, wie der Rebell stirbt.

Längst ist Malcolm X zum Mythos geworden, zur Kultfigur. Für die schwarzen Jugendlichen in den Vereinigten Staaten gilt er als Märtyrer. Sein Zeichen ist überall zu finden: auf Konzerten schwarzer Rapmusiker, das „X“ auf Kartoffelchips, Armbanduhren und Raumsprays. Gleichzeitig mutierte Malcolm X vom Symbol des militanten schwarzen Widerstandes zum beliebig verfügbaren Label und zur Popikone. Doch die Macht des Rebellen schwindet noch nicht völlig. Denn Malcolm hat durch die Wahl seines Namens der Welt eine Möglichkeit gegeben, seine Macht zu kopieren. Das X ist eine Variable, die durch jemand anderes ersetzt werden kann. So gibt es einen namenlosen Kult in Chicago, dem es gelungen ist, einen Klon des Mythos zu erschaffen und sie schlugen den perfekten Weg ein, um ihn zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu machen.

Ihr braucht Beweise?

Fotos und Videos von Malcolm X zeigen eine frappierenden Ähnlichkeit zwischen ihm und Barack Obama: neben der gleichen Körpergröß sind es markante physischen Ähnlichkeiten wie der Haaransatz, das Kinn und andere markante Gesichtszüge. Weitere auffallende Ähnlichkeiten sind in ihren Reden zu hören, im Sprachstil, den Betonungen und dem trockenen Humor. Sogar ihr Lächeln gleicht sich. Seine symbolische Nähe zum Islam spiegelt sich in seinem zweiten Namen Hussein. Da wo Malcolm X der Weg zum Anwalt verwehrt wurde, machte Obama seinen J.D.-Abschluss mit der Gesamtbewertung magna cum laude. Und die hörbare Ähnlichkeit zwischen Obama und Malcolms Geburtsort Omaha ist für Kenner von Stellvertreter-Ritualen wohl auch kein blosser Zufall.
Und natürlich gibt es da die Unstimmigkeiten über seine Geburtsurkunde

Barack Obama schrieb in seiner Autobiographie „Dreams from My Father“ über den großen Einfluss, den die Memoiren des schwarzen revolutionären Helden auf ihn hatte „Nur Malcolm X Autobiographie schien etwas anderes zu bieten. Seine Fähigkeit sich immer wieder neu zu erschaffen, sprach mich an. „

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