Polybius Ultimate

 

Die gamescom hat gestern ihre Pforten geschlossen. Rückblickend war nur eine Nachricht für den Okkulten Untergrund ausschlaggebend: Der Softwareentwickler Technical Network Interactive hat angekündigt, das Kultspiel Polybius für das IPad, den Nintendos DSi, Sonys Playstation Portable und verschiedene Smartphones als Polybius Ultimate neu herauszubringen. Patrick Smith, der bereits mit Windowsill Furore gemacht hat, soll der leitende Entwickler sein.

1981 erschienen die ersten Arkademaschinen mit dem Spiel Polybius in Portlands Spielhallen und mit ihnen die mysteriösen Man in Black, die Daten über die Leute sammelten, die das Spiel spielten. Nach kurzer Zeit verschwanden die Geräte wieder vom Markt und in das Reich der urbanen Legenden – was auch damit zusammenhängen könnte, dass diejenigen, die das Spiel spielten plötzlich unter schweren Gedächnisstörungen litten. Denn die Wahrheit ist, dass Polybius seine Spieler für dämonische Besessenheit öffnet.Die MIB gehörten zu einer satanischen Sekte, die durch die besessenen Jugendliche als die zukünftigen Hoffnungsträger der westlichen Welt, diese zu unterwerfen. Der Plan scheiterte natürlich an der chaotischen Natur der Dämonen und daran, dass Portlands Spielhallen nicht wirklich der Quell für zukünftige Hoffnungsträger sind. Die Sekte hat aufgehört zu existieren, aber Alex Abel ist es gelungen, an deren Aufzeichnungen zu kommen.

Dämonen sind zwar von geringen Nutzen, aber das von ihnen verursachte Chaos kann hilfreich sein. Nach drei Jahren intensiver Programmierarbeit, dem Aufkaufen verschiedener „Indies“ und dem Aufbauen einiger Scheinfirmen, ist die Neue Inquisition bereit, Polybius Ultimate auf den Markt zu bringen, mit  moderner Grafik, überzeugender Physik und verbesserten Ritualen, um die verderbsten Dämonen überhaupt anzulocken. Und auch diesmal wird Portland im Zentrum des Chaos stehen, denn Technical Network Interactive haben hier ihr Hauptquartier – und schon bald die Schläfer auf den Plan rufen.

Denn das ist die Falle, die Alex Abel gestellt hat. Er will soviele Schläfer-Agenten wie möglich in seine Finger bekommen, um sie von seinen Spezialisten befragen zu lassen. Ob die Charaktere in Portland zwischen die Fronten geraten, bleibt dem geneigten Spielleiter überlassen.

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