Schach dem Untergrund

Zum 50. Geburtstag von Garri Kimowitsch Kasparow

Es wird behauptet, das die Tempelritter, die einen engen Kontakt mit den Sarazenen pflegten, dafür verantwortlich waren, dass Schach, das Spiel der Könige nach Europa kam. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Schachspiel vom jüdischen Gelehrten Petrus Alfonsi als eine der Tigenden eines Ritter beschrieben. Gleichzeitig wurde auch das Design des Schachbretts festgelegt: ein 8*8-Feld abwechselnd schwarz-weißer Quadrate, das eng mit der Symbolik der Templer und ihrer Studien des nah-östlichen Mystizismus verbunden ist.

Es repräsentierte dabei nicht einfach nur den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, sondern auch den Mythos der achtbeinigen Arachne, die von der griechischen Göttin Athene in eine unsterbliche Weberin in Form einer Spinnengöttin verwandelt wurde, um die Lebensmuster der Menschen zu weben. Somit definiert das Schachbrett ein Netz, in dem der gesamte Kosmos abgebildet ist, der das Schicksal der Menschen bestimmt.

Diese Symbolik wurde durch die Jahrhunderte von vielen Magiern genutzt, um Schachspiele zu schaffen, die durch das Ziehen der Figuren Einfluss auf Menschen aus zu üben.

Das Brett der Meister (ein starkes Artefakt)

Beschreibung: 1990 wurde während eines World Championship Matchs zwischen Kasparow und Karpow in New York, das Schachbrett der Kontrahenten unter den wachsamen Augen der Schachwelt entwendet. Bis heute wurde Stillschweigen darüber vereinbart und das Spiel mit einem neuen Brett fortgeführt. Seither kursiert im okkulten Untergrund das Gerücht, dass dieses Meisterschachbrett im Besitz eines Brooklyner Geschäftsmanns namens Menachem Liberman ist, der damit die Geschicke in der hasisdischen Gemeinde in seinem Sinne lenkt. Als Spielsteine werden keine Figuren genutzt, sondern Visitenkarten, die Liberman zu passende Origami-Tieren faltet. Dieses Spiel würde einem Avatar des Demagogen einen gewaltigen Machtgewinn bringen.

Effekt: Mittels des Ziehens der Tiere über das Feld, kann der Spieler das Treffen von Personen erzwingen, indem er sie auf benachbarte Felder stellt. Schlägt eine Figur die andere, so kommt es zu einem Konflikt zwischen den beiden, wobei die schlagende Figur bei Fertigkeitswürfen in dieser Auseinandersetzung einen Bonus von +10 erhält. Es muss sich dabei nicht um einen körperlichen Schlagabtausch handeln, aber die Gegner sollen sich auf irgendeine Weise (finanziellen, gesellschaftlich oder doch körperlichen) Schaden zufügen. Geht die schlagende Figur dennoch als Verlierer aus diesem Konflikt hervor, so muss sie sofort einen Stresswurf auf Identität der Stufe 6 machen. In jedem Fall verglüht die Visitenkarte des Verlierers zu Asche.

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen