Social Network 3.3.3

Jeder kennt das Kleine-Welt-Phänomen. Der 1967 vom amerikanischen Psychologen Stanley Milgram geprägte Begriff besagt, dass jeder Mensch jeden beliebigen anderen Menschen über durchschnittlich sechs Ecken kennt. Natürlich ist das totaler Blödsinn. Kein Blödsinn ist jedoch der Fakt, der im okkulten Untergrund heiß diskutiert wird, dass jeder Mensch mit einer festen potentiellen Kettenlänge geboren wird. Lebt man lange genug, so wird man die vorherbestimmte Menge an wichtigen Leute kennenlernen und lebt im totalen Einklang mit der Welt und ist ein okkulter Indikator für die Stimmung im Unsichtbaren Rat.

Es gibt einige Mittel seine Kettenlänge herauszufinden:es gibt angeblich einen Bettler in Katmandu, der dir die Zahl für 777 Rupiem verraten könnte und ein Typ in Sunnydale, Kalifornien, betreibt einen münzbetriebenen Wahrsage- und Wiegeautomaten, der dir deine Zahlen ausspuckt, wenn du einen Silberhalbdollar einwirfst, der in einem Schaltjahr geprägt wurde und dessen Silberanteil über 50% liegt.

Ein paar Veteranen erzählen, dass es wohl einige Typen gibt, die sogenannte „5er“ sind, und dass weltweit eine Handvoll „4er“ herumlaufen. Aber in letzter Zeit kam das Gerücht auf, das im mittleren Westen ein Junge gesehen wurde, der ein potentieller „3er“ ist.

Mitte der Achtziger hat sich eine Gruppe von Leuten gebildet, die sich die „Bacons“ nennen. Wobei der Namensgeber hier nicht der Doctor Mirabilis Roger Bacon, der englische Philosoph (1214–1294) und Mitautor des Voynich-Manuskript, sondern Kevin Bacon. Diese Gruppe hält ein Auge darauf, dass potentielle „4er“ und „3er“ die Gelegenheit haben, ihr Netz zu knüpfen, bevor irgendein Illuminaten-Arschgesicht ihn oder sie in ihr persönliches Gemetzel im okkulten Untergrund verwickelt.

Und natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bevor ein „2er“ das Licht der Welterblickt. Genau, ein FOAF aus Fleisch und Blut, und wer auch immer ihn in der Hand hat, besitzt ein Propagandawerkzeug, das das Internet wie einen mittelalterlichen Marktschreier erscheinen lässt.

Nach einer Idee von Joe Littrell.

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