Swift im okkulten Untergrund

Jonathan Swift (geb. 30.11.1667) ist nicht nur der Autor des höchst unterschätzten und als Kinderbuch angesehenden Roman „The travels into several remote nations of the world by Lemuel Gulliver“ (alias „Gullivers Reisen“), das  1726 anonym als beissende Satire veröffentlicht wurde und wurde schon früh zensiert.

swiftSwift galt zu Lebzeiten als reizbar, unhöflich und exzentrisch. Als Jugendlicher  schrieb er sich auf Wunsch seines Onkels als Theologiestudent an der Dubliner Universität ein, an der er als angeblich rebellisch auffiel und seinen Abschluss nur „gnadenhalber“ bekam und verblieb zeitlebens auf dem Weg des „Avataren des Rebellen“.  Er schrieb mehrfach gegen die Zustände im englisch regierten Irland, wobei seine bekannteste Satire wohl „A Modest Proposal“ war. Hier schlug er zur Lösung von Überbevölkerung, Armut und Kriminalität vor, irische Babys als Nahrungsmittel zu nutzen und durch Export Profit daraus zu schlagen. Sein hohes Maß an Exzentrizität zeigt besonders seine 1733 unter dem Pseudonym Dr. Shit verfasste Abhandlung über Fäkalien. Ein Punk des Zeitalters der frühen Aufklärung.

Im okkulten Untergrund gibt es Gerüchte, dass ein vollständiges Originalmanuskript von Gullivers Reisen in der Handschrift des Autoren existiert, das explosiven Inhalt über den Unsichtbaren Rat enthält, und insbesondere von Avataren des Demagogen und Bibliomanten gesucht wird.  In jeder dieser hier ausführlichst beschriebenen  Reisen ist die Beschreibung eines Avataren verborgen. Es verleiht dem aufmerksamen Leser Macht über diese verleiht, da er intime Kenntnisse ihrer Tabus erhält.  Eine Gefahr besteht allerdings bei der intensiven Beschäftigung mit diesem Werk. Schläft man während der Lektüre ein, so erwacht man in einem Andersraum, der einer mysteriösen, tropischen Insel  gleicht. Man ist dort allerdings nicht alleine, neben anderen menschlichen Opfern des Manuskripts, die alle aus verschiedenen  Zeiten zu stammen scheinen, haust in den Tiefen des Dschungels ein mysteriöses Monster, aber auch Wildschweine und angriffslustige Polarbären sind auf der Insel unterwegs. Bis jetzt hat es noch keine Rückkehrer gegeben, aber andererseits, wie sollte man ansonsten Kenntnis von dieser verlorenen Insel haben?

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