Warum ich so gerne Unknown Armies mag

Unknown Armies ist für mich das innovativste Jetztzeit-Rollenspiel. Punkt. Selten nur lässt sich eine Aussage derart klar und unzweifelhaft treffen.
Obwohl die Bücher von William S.Burroughs (Naked Lunch), Chuck Palahniuk (Fight Club), Tim Powers, die tabloid press und die real world chaos magie als „literarische“ Ideenlieferanten dienen, ist UA etwas ganz ganz eigenes. Als Filmvorbilder ließen sich übrigens die Filme Lynch, Finchers, Cronenbergs und vielleicht die Serie Akte X vorsichtig nennen lassen, aber so ganz trifft es die Stimmung des Spiels nicht. UA ist seltsam, trippig, sehr erwachsen, psychologisch, amerikanisch  und mehr als ein wenig psychotisch, immer ein wenig neben der Spur. Ich kenne kein Rollenspiel dass ich anspruchsvoller finde. Don`t get me wrong ich liebe dieses seltsame Gefühl, das nur UA aufkommen lässt.

So geschrieben stammt es von Ingo K. Ende 2003. Derweilen hat Ingo sich schon ein paar mal umorientiert und eigentlich auch kein Interesse an Unknown Armies mehr.

Ich hab das Zitat dennoch übernommen, weil es so ziemlich mein derzeitiges Interesse in Sachen Rollenspiel wiederspiegelt. Klar würd ich mich auch gern mal wieder durch ne Fantasy- oder SF Welt schnetzeln, gritty gaming so wie früher, aber bitte nur als Spieler. Als SL bin ich zu faul mir Gedanken darüber machen zu müssen, wie meine Welt aussieht. Bei UA hab ich ein Minimum an Vorbereitung bei einem Maximum an Spielspass. Sowohl als Spieler als auch als Spielleiter.

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